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Kooperation zur Neuausrichtung des Museums Bersenbrück mit elf starken Partnern und einem anspruchsvollen Ziel

Bersenbrück. Elf Partner mit einem anspruchsvollen Ziel: Das Museum in Bersenbrück soll ein kulturelles Aushängeschild des Osnabrücker Nordkreises werden. Das haben in einem Kooperationsvertrag folgende Partner beschlossen: der Landkreis Osnabrück, der Kreisheimatbund Bersenbrück e. V., der Heimatverein Bersenbrück e. V., der Förderverein des Museums in Bersenbrück e. V., die Stiftung Kreis Greifenhagen/Pommern-Beyersdorff-Wyrow, die Städte Bramsche und Bersenbrück und die Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen.

Damit verpflichten sie sich, das Museum in Bersenbrück zu einem interessanten Ort der Regionalgeschichte und der Bildung zu entwickeln. Ständiger Gast des Kuratoriums ist der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport beim Landkreis Osnabrück, Frank Stiller. Zukünftig sollen die Besonderheiten des Osnabrücker Nordlandes, die regionale Bauernhauskultur sowie die Geschichte des Klosters und des späteren Verwaltungssitzes Bersenbrück dargestellt werden.

Die elf Kooperationspartner bilden dazu ein Kuratorium, das über das Sammlungs- und Ausstellungskonzept entscheidet und die wesentlichen Arbeitsschwerpunkte des Museums vorgibt. Als Vorsitzender des Kuratoriums bedankte sich Kreisrat Matthias Selle bei allen Mitgliedern für deren Bereitschaft, an der Neustrukturierung mitzuwirken. „Die bisherige harmonische Zusammenarbeit zeigt, dass alle Kooperationspartner gewillt sind, das zukünftige Museum des Nordlkreises gemeinsam zu gestalten und zu führen“, so Selle. „Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Kultureinrichtung ein weiteres Highlight in der breiten Kulturszene unseres Osnabrücker Landes schaffen.“

Das Museum in der Stadt Bersenbrück geht zurück auf eine Gründung des Bersenbrücker Landrats Hermann Rothert (Amtszeit 1911 bis 1933) und wurde 1924 im Wirtschaftsflügel des früheren Zisterzienserklosters eingerichtet. Das Museum verfügt über hochwertige Sammlungsbestände aus unterschiedlichen Bereichen wie Regionalgeschichte, Kunstgeschichte, Volkskunde sowie moderner Keramik und Bildern von Franz Hecker.

Seit Anfang 2016 ist das Museum geschlossen und die 2.000 Exponate sind ausgelagert. Die umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten sind in vollem Gange. Der Baustellenzugang wurde genau dort platziert, wo der zukünftige Eingang zum Museum erfolgt. Eine notwendige bauhistorische Untersuchung des Gebäudes hat ergeben, dass hier bereits ein Zugang zu dem ehemaligen Wirtschaftsteil des Museums bestand. Der Zwischenbau als jetziger Eingangsbereich und das Rothertsche Teehaus werden in naher Zukunft abgerissen.

 Elf Partner, ein gemeinsames Ziel: Die Kooperationspartner haben sich mit einem Vertrag zur Neukonzeption des Museums in Bersenbrück verpflichtet und wollen das historische Gebäude zu einem kulturellen Aushängeschild des Nordkreises machen. Foto: Hermann Pentermann/Landkreis Osnabrück